in einem
propagandistischen Zeitungsartikel über Jugenderziehung im
Dritten Reich (1936):
"Meine Pädagogik ist hart. Das Schwache muß weggehämmert werden. In meinen Ordensburgen wird eine Jugend heranwachsen, vor der sich
die Welt erschrecken wird. Eine gewalttätige, herrische, unerschrockene, grausame Jugend will ich... Das freie, herrliche Raubtier muß erst
wieder aus ihren Augen blitzen... . Ich werde sie in allen Leibesübungen ausbilden lassen. Ich will eine athletische Jugend. Das
ist das Erste und Wichtigste.
So merze ich die Tausende von Jahren menschlicher Domestikation aus... . Ich will keine intellektuelle Jugend. Mit Wissen verderbe ich mir die Jugend.
Am liebsten ließe ich sie nur das lernen, was sie ihrem Spieltriebe folgend sich freiwillig aneignen. Aber Beherrschung müssen sie lernen. Sie sollen mir
in den schwierigsten Proben die Todesfurcht besiegen lernen.
Das ist die Stufe der heroischen Jugend. Aus ihr wächst die Stufe des Freien, des Menschen, der Maß und Mitte der Welt ist, des schaffenden Menschen,
des Gottmenschen. In meinen Ordensburgen wird der schöne, sich selbst gebietende Gottmensch als kultisches Bild stehen."